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Inhalt - Band 2 „Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“
   
 
 

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Agenda 21

 

   
 

Erneuerbare Energien: Forderungen aus Sicht der Landwirtschaft
Joachim Richter, Buttforde

Jahrhundertelang hat bäuerliche Arbeit die Ernährung der Menschen gesichert und damit die Voraussetzungen für die kulturelle und soziale Entwicklung in Europa geschaffen. Oft genug war es ein harter Kampf gegen Hungersnöte, gegen Seuchen, Schädlingsplagen und Naturkatastrophen. Heute ist die Lage eine völlig andere.

 
     
 

Perspektiven für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum
Ulrich Jochimsen, Flensburg

In Zukunft soll die Landwirtschaft nicht nur Lebensmittel liefern. Die Gesellschaft verlangt von ihr ebenfalls eine reine Natur und schöne Landschaften. Bis weit in die 60er Jahre war die Forderung: möglichst viele Lebensmittel zu produzieren - egal zu welchem Preis. Wie schon in den letzten hundert Jahren wurden immer mehr Feuchtwiesen und flache Seen zu Ackerland, kamen unter den Pflug. Mit großen Mühen und Anstrengungen wurde fruchtbarer Boden geschaffen, auf den man stolz war.

   
     
  CO2-Reduktion durch Blockheizkraftwerke
Markus Brautsch, Weiden

Mit der gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung in Blockheizkraftwerken beispielsweise in Schwimmbädern, Industriebetrieben oder Kommunen können Gesamtnutzungsgrade von bis zu 90 % erreicht werden.

 
     
 

Erneuerbare Energie in Kommunen, Landwirtschaft und Gewerbe
Joachim Kohrt, Hamburg

Energiekosten, Umweltbewußtsein und die Erwartung auf eine gute Wirtschaftlichkeit sind für viele Entscheidungsträger der Auslöser, um sich mit der regenerativen und rationellen Energietechnik auseinander zu setzen. Oftmals wird es gewünscht, die wirtschaftlichen Aspekte mit denen des Umweltschutzes zu verbinden, oder wie es häufig genannt wird, Ökonomie und Ökologie miteinander zu verknüpfen. In der Energietechnik ist dieses ein hoher Anspruch, der nur durch interdisziplinäres Planen und konzeptionelle Vorgehensweise erreicht wird.

 

 

       
 

Das Meer der Armen - die Insel der Reichen
Gerd Legien

Carl Friedrich von Weizsäcker für Atomausstieg
Gerd Legien

 

       
 

Ökologie und Denkmalerhaltung auf dem Lande: Symbiose oder Widerspruch? Gutshof Woldzegarten in Mecklenburg-Vorpommern als Versuch einer Antwort
Robert Kreibig

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ca. 1800 Gutshäuser, Schlösser und Herrenhäuser. Oft sind sie Mittelpunkt imponierender baulichen Ensembles bestehend aus Stallungen, Scheunen, Speichern, Schmieden, Molkereien, Brennereien und anderen landwirtschaftlichen Zweckbauten. Heute sind diese meist leerstehend, verfallen und vom Vandalismus heimgesucht. Alte Alleen verbinden die ehemaligen Gutsdörfer, große Parks, einige gestaltet von berühmten Gartenarchitekten, umgeben, zum Teil stark verwildert, die Herrenhäuser. Eine einzigartige Kulturlandschaft kann vielerorts noch heute angetroffen werden- noch und oft auch schon nicht mehr.

   
 

 

Biogas

 

   
 

Güllemanagement und Düngung mit Biogasgülle - Versuchsergebnisse -
Hans-Georg Kunz, Aulendorf

Gülle ist von der Zusammensetzung her ein ausgezeichneter organischer Mehrnährstoffdünger, der im landwirtschaftlichen Betrieb die Basis der Düngung darstellen muß.
Mit der Gülle werden die über den Futteraufwuchs entzogenen Haupt- u. Mikronährstoffe wieder in den Nährstoffkreislauf des Betriebes zurückgebracht. Außerdem beeinflußt das organische Düngemittel Gülle die chemischen und physikalischen Bodeneigenschaften und regt über die Zufuhr leicht umsetzbarer organischer Substanz mikrobielle Prozesse im Boden an (Mineralisation).

 
       
 

Blockheizkraftwerke für Hofbiogasanlagen:
Erfahrungen aus der Praxis - Wohin geht der Trend?
Christoph Martens, Rockstedt

Durch Einführung des Stromeinspeisegesetzes Anfang der neunziger Jahre hat die landw. Biogastechnologie in Deutschland einen neuen wesentlichen Anschub erhalten. Bis zu diesem Zeitpunkt lag die Vergütung für ins Netz eingespeisten Strom meist unter 10 Pf/kWh. Bei dieser niedrigen Einspeisevergütung war ein wirtschaftlicher Betrieb eines Biogas-BHKW in den allermeisten Fällen unmöglich.

Nachdem der Gesetzgeber klar definiert hatte, daß die Netzbetreiber für Biogasstrom 80% des Durchschnittstrompreises von Deutschland zu bezahlen haben und sich ein Einspeisestrompreis von über 15 Pf/kWh ergab, schöpften unermüdliche Tüftler, Bastler, Landwirte und junge Studenten und Ingenieure neuen Mut.

 
       
 

Biogas in Theorie und Praxis
Heinrich-Wilhelm Klußmann, Langenhagen

In der Bundesrepublik Deutschland werden die erneuerbaren Energien intensiv diskutiert. In der Landwirtschaft, insbesondere bei Rindvieh- und Schweinehaltern ist dabei die Erzeugung von Biogas ein Schwerpunktthema. Derzeit sind ca. 450 Biogasanlagen in Betrieb. Regionale Schwerpunkte der Biogasanlagen liegen in Bayern (250), Baden-Württemberg (80) und Niedersachsen (60 ). Dabei handelt es sich überwiegend um Einzelhofanlagen. Diese haben einen Anteil von ca. 60 %. Schlüsselfertige Biogasanlagen werden zumeist im industriellen und kommunalen Bereich und im landwirtschaftlichen Bereich für große Einheiten eingesetzt.

   
       
 

Maßnahmen zur Verbesserung der Biogasqualität
Entschwefelung von Biogas in landwirtschaftlichen Biogasanlagen
Erwin Köberle, Obermarchtal

Die Qualität von Biogas bemißt sich an den beiden Kriterien Methangehalt und Anteil an Verunreinigungen neben dem Kohlendioxid.

Der Methangehalt kann variieren zwischen 50 und 80 %. Als Verun–reinigungen können vorhanden sein: Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Staub, Gülleschaum und sonstiger Schmutz.

Durch die Art der Substrate und die Art des Gärbehälters und der Prozeßführung kann die Qualität des Biogas primär beeinflußt werden.

   
       
  Futterrüben auf Stillegungsflächen als Nachwachsender Rohstoff
Reinhard Müller, Bonn

Futterrüben können auf Stillegungsflächen als Nachwachsender Rohstoff angebaut werden, wenn entsprechende Abnahmeverträge vereinbart und rechtzeitig jedes Jahr bis zum 15. Mai den Beihilfeanträgen beigefügt werden.

Wie die Futterrübenzüchter im Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) weiter mitteilen, haben erste Praxisergebnisse ergeben, daß sich die Futterrüben sehr gut zur Bioenergiegewinnung mittels Biogasnutzung eignen.

 
       
 

Biogasgemeinschaftsanlage auf der Schwäbischen Alb in Betrieb genommen
Gottfried Gronbach, Vellberg

Immer wieder wird gerne das Sprichwort zitiert: "Man kriegt keine 3 Bauern unter einen Hut."

In ganz Deutschland?

Nein! Auf der Schwäbischen Alb in Süddeutschland wird das Gegenteil demonstriert. Bei Binsdorf, in der Nähe von Balingen, haben sich 3 Bauern zusammengeschlossen, um ihre Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen.

   
 

 

Wasserkraft

 

   
 

Strom aus Wasserkraft schont Umwelt- und Rohstoffe
Anton Zeller, Ruhpolding

In der Kulturlandschaft hat der Mensch seit vielen Jahrhunderten zur Vermeidung von Hochwässern versucht, den Flüssen ihren eigenen Raum zuzuweisen. Siedlungen entstanden entlang der Flüsse, da der Mensch sich den Energieadern der Natur anschließen mußte. Mit dieser unumkehrbaren Entwicklung tieften sich die Flüsse mehr und mehr ein. In der Folge daraus sank das Grundwasser ab, Unterspülungen und Gefahren für die Uferdämme entstanden.

 
     
 

Sie wollen eine Wasserkraft errichten oder erwerben?
Hans Rolle, Waldkirchen

Wasserkraft und Energie

Heben Sie einen Eimer Wasser hoch. Sie müssen dazu Energie aufwenden. Setzen Sie ihn wieder ab, und Sie müssen abbremsen. Die Energie wird wieder frei. Sie ist nur schwer nutzbar zu machen.

Um Wasserkraft zu nutzen, muß Wasser von einem höheren Niveau auf ein niederes abgesenkt werden. Über ein Wasserrad oder eine Turbine kann dabei Energie gewonnen werden.

   
 

 

Windkraft

 

   
 

Perspektiven der Windenergienutzung als Beitrag des Energiemixes

Andreas Eichler, Husum

"Als nach dem Kriege unsere Wirtschaft in schwerster Weise unter der allgemeinen Kohlennot litt, lenkte sich die Aufmerksamkeit wieder stark anderen Energiequellen zu. Neben dem energetischen Ausbau der Wasserkräfte wurde hauptsächlich auch eine stärkere Heranziehung der Windenergie empfohlen. So wandten sich viele, berufene und unberufene, dem Problem der Windkraftausnützung zu, und auch jetzt noch, nachdem die Kohlennot längst überwunden und eher ins Gegenteil umgeschlagen ist, wirkt das einmal geweckte Interesse noch weiter." Göttingen im Jahr 1926, von Dr. Albert Betz

   
     
 

Windkraft für Landwirte - Warum ?
Jürgen Millhoff und Volker König, Melle

Kaum eine andere Technik hat in den vergangenen Jahren ähnliche Fortschritte gemacht wie die Windkraftnutzung. Mehr als 6.000 größtenteils kleinere Windkraftanlagen erzeugen schon heute in Deutschland rund 2 % unseres Strombedarfs. Bis zum Jahre 2005 können weitere 4.000 - 5.000 Windkraftanlagen der neuesten und nächsten Generation errichtet werden. Wir werden dann 5 % unseres Stromverbrauches mit Windkraft abdecken.

   
     
 

Windenergienutzung in Deutschland: Rekorde trotz Gegenwind
Lothar Schulze-Damitz, Hannover

Deutschland ist weltweit führend bei der Windenergienutzung. Bis April 1999 wurden über 6400 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 3.075 Megawatt errichtet. Besonders das Jahr 1998 war für die Windenergie ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem ca. 800 Megawatt neue Leistung neu errichtet worden sind. Mit einem Anteil von ca. 1,3 % an der Stromversorgung wird die Windenergie zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten der herkömmlichen Stromerzeugung.

   
     
 

Wartung an Rotorblättern von Windkraftanlagen
Michael Christian Medenbach, Zeven

Bei der Aufstellung von Windkraftanlagen gibt der Hersteller eine Herstellungsgewährleistung von 2-5 Jahren. Vor Ablauf der Gewährleistungsfristen sollten die Betreiber von Wind-Energie-Anlagen diese durch unabhängige Sachverständige überprüfen lassen, um festzustellen, ob Gewährleistungsmängel vorliegen, wie sie abgestellt werden können und um die Leistungsfähigkeit der Anlagen insgesamt zu überprüfen.

 
     
 

Wiederkehrende Prüfung von Windenergieanlagen
Manfred Lührs, Jürgen Holzmüller, Aurich

Windenergieanlagen werden heute von vielen wirtschaftlich genutzt und sind aus dem Bereich der Energieerzeugung nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich bei den Windenergieanlagen um technisch hochbelastete Bauwerke, die ca. 8.000 Betriebsstunden im Jahr erreichen, und das im wesentlichen ohne direkte menschliche Überwachung. Zum Vergleich: Ein moderner PKW ist nach spätestens 4.000 Betriebsstunden "am Ende", dann hat dieses Fahrzeug 200.000 bis 300.000 km hinter sich, eine Windenergieanlage ist nach dieser Betriebszeit dann vergleichsweise gerade ein halbes Jahr alt.

   
     
 

Kunst und Windenergie zur Weltausstellung
Monika Richter, Hannover

Eine Künstlerin und zwölf Künstler folgten im Januar 1998 der Einladung der Windwärts Energie GmbH und stellten sich der Herausforderung des internationalen Wettbewerbs "Kunst und Windenergie zur Weltausstellung". Die Aufgabenstellung lautete: Entwurf eines Kunstwerkes, das nachvollziehbar Bezug nimmt auf moderne, große Windenergieanlagen.

   
     
 

Windpark-Leistungsverifizierung
Axel Albers, Gerhard Gerdes, Wilhelmshaven

Die Wirtschaftlichkeit eines Windparks hängt hauptsächlich von dem zur Verfügung stehendem Windpotential sowie von der Leistungsfähigkeit und der technischen Verfügbarkeit der Windenergieanlagen (WEA) ab. In der letzten Zeit gab es Klagen über verschiedene Windparks, deren Energieproduktion niedriger als erwartet ist. Ohne eine fundierte meßtechnische Verifizierung der Windparkbetriebsergebnisse herrscht Unklarheit über den Ursprung mangelnder Energieproduktion, besonders zu Zeiten, in denen das Windpotential unter dem Durchschnitt liegt. Es muß deshalb empfohlen werden, eine Windpark-Leistungsverifizierung in den Verträgen zwischen Planer, Finanzier und Hersteller festzuschreiben.

   
       
   
 

Band 2 „Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“

136 Seiten
100 schwarz/weiße Abbildungen, 5 Tabellen
im Großformat: 21 cm Breite, 29,5 cm Höhe

ISBN 3-935781-00-8

EUR 12,66 (D)

 
         
 

Energiemarkt

 

     
 

Strom-Wettbewerb, aber bitte fair!
Ulrich Jochimsen, Flensburg

Der Energiemarkt steht vor einem gewaltigen Umbruch, vergleichbar dem Markt für Telekommunikation nach dem Ende des Fernmeldemonopols.

Die "Liberalisierung" - besser Entfesselung - des EU-Strommarktes hat begonnen, mit gewaltigen Vorteilen für die Energiekonzerne und ihre Großkunden. In Zukunft soll der Kunde wählen können, von wem er seinen Strom bezieht. Das setzt die Anbieter gewaltig unter Druck, vor allem die kleinen Erzeuger. Die großen Kraftwerke schließen sich zu faktischen Kartellen zusammen. Wer in diesem harten Wettbewerb mithalten will, muß entweder kräftig wachsen oder sich etwas Neues einfallen lassen, um nicht von den Großen geschluckt zu werden

     
 

 

Fördermittel

 

     
 

Energiesparen und CO2-Verminderung, wichtige Faktoren der heutigen Zeit
Björn Kaube, Hambergen

Schlüsselbegriffe des Artikels sind:

  • Verschiedene Förderprogramme zur Energieeinsparung,
  • Das 100.000 Dächer-Solarstrom-Programm,
  • Die Antragstellung,
  • Zinsverbilligte Darlehen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Darlehen des Landes Niedersachsen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Zuschüsse im Rahmen der Eigenheimzulage,
  • Zuschüsse für die Vor-Ort-Beratung in Wohngebäuden,
  • Fazit,
  • Bundesweite Förderadressen
     
 

 

Bioenergie aus Nachwachsenden Rohstoffe

 

     
 

Pflanzenölnutzung als sozial-ökologisches Regionalwirtschaftskonzept
Levon Sergis-Christian, Aachen

Die derzeit übliche Nutzung fossiler Energieträger bedingt eine Erhöhung der CO2-Menge in unserer Atmosphäre. Sowohl die klimatische Konseqenz als auch die Endlichkeit dieser Energieform ist allgemein bekannt.

Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere im automobilen Bereich, sind auf flüssige Kraftstoffe angewiesen.

Gegenwärtig werden fast 100% der für die Mobilität des nichtschienengebundenen Landverkehrs benötigten Energiemenge über fossile Kraftstoffe abgedeckt.

Ein bedeutender Anteil der zur Erzeugung von elektrischer Energie benötigten Primärenergie wird in der BRD derzeit durch fossile Brennstoffe bereitgestellt.

Die Überkapazitäten in der Landwirtschaft der BRD sowie Europa haben zur Reduktion der Anbauflächen für die Lebensmittelproduktion und zur Prämierung von Ackerflächenstilllegung geführt. Die finanziellen und sozialpsychologischen Auswirkungen für die Landwirte werden als bekannt vorausgesetzt.

 

 
 
     
 

Pflanzenöl-Geist im Herzen Bayerns
Dietrich Berndt, Putlitz

In Berching, im Herzen Bayerns, entsteht seit mehreren Jahren in nicht mehr als 20 km Umkreis eine einzigartige Verdichtung verschiedenster Anwendungsfälle von vor Ort kaltgepreßtem Pflanzenöl:

Pflanzenöl für

  • stoffliche, technische und energetische Verwendung

Pflanzenöl als

  • Lebensmittel, Streichmittel Schal- und Trennöl, Kettenöl

Pflanzenöl als

  • Kraftstoff für PKWs und BHKWs

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Gründung des Instituts für Energie- und Umwelttechnik (1992) und die Gründung der Vereinigten Werkstätten für Pflanzenöltechnologie (1993).

     
 
     
 

Das regionale CO2-Konzept - der Weg vom Landwirt zum Energiewirt
Andreas Gnoss, Oldenb

Um den weiteren Anstieg des Klimagases Kohlendioxid CO2 in der Atmosphäre zu verhindern, müssen die Emissionen aus fossilen Energieträgern (Kohle, Mineralöl, Erdgas usw.) reduziert werden.

   
 
     
 

Umweltfreundliche Energie aus Biomasse
Wilfried Richter, Huntlosen

In der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft setzt sich zunehmend die Einsicht durch, menschliches Handeln besser auf die Umwelt und die Erhaltung der langfristigen Lebensbedingungen abzustimmen. Waren es in den siebziger Jahren vor allem Aspekte des technischen Umweltschutzes, in denen die Politik Leitlinien setzte, sind es seit einigen Jahren zunehmend umfassende Ansätze zum Schutz der Umwelt.

   
 

 

     
 

Heizen mit Holz im landwirtschaftlichen Betrieb
Carsten Brüggemann, Hannover

Im ländlichen Raum könnte ein Großteil des Heizenergiebedarfes durch Holz gedeckt werden, ohne daß dies die Versorgung der anderen holzwirtschaftlichen Bereiche gefährden würde. Nach den Waldzustandsberichten der Bundesregierung wird das Holzeinschlagspotential derzeit im Schnitt nur zu ca. 70 % ausgeschöpft. Im Privat- und Treuhandwald sogar nur etwa 46 %.

   
 

 

     
 

Holz aus nachhaltiger Bewirtschaftung - ein natürlicher Rohstoff mit bester Ökobilanz
Otto Fricke, Harsefeld

Der Rohstoff Holz ist ein Produkt der Natur.

Für seine Entstehung bedarf es der unendlich vorhandenen Sonnenenergie und der Bausteine Kohlendioxid aus der Luft sowie Wasser und Bodenmineralien.

Jahrhundertelang diente der Rohstoff Holz als Energieträger und Baustoff.

   
 

 

     
 

Biomasseheizung auf dem Vormarsch
Andreas Hünerfauth, Kakensdorf

Vieles hat sich in den letzten 20 Jahren getan, so auch bei den "Hackschnitzel-Heizungen". Damals in der Ölkrise sind die Anlagen zu schnell auf den Markt gekommen, mit "Kinderkrankheiten" bis Systemschwächen.

Heute sprechen wir nicht mehr von "Hackschnitzel-Heizung" wir nennen sie Biomasseheizungen. Holz, Torf, Sägemehl, Hobelspäne, Getreide, u. a. dienen als Energieträger

     
 

 

Dezentrale Abwasserreinigung

 

     
 

Dezentrale Abwasserreinigung - Möglichkeiten und Aussichten
Siegbert Mahal, Wiershausen

Heute sind im ländlichen Raum häufig Schilfbeete mit ihren hohen Wedeln als dezentrale Abwasserbehandlungsanlagen zu sehen. Im Folgenden sollen die vielfältigen anderen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die sich inzwischen auf höchstem Reinigungsniveau entwickelt haben.
     
 

 

     
 

Schmutzwasser sinnvoll reinigen und wiederverwerten
Dietrich Berndt, Putlitz

Häusliches Schmutzwasser, z.B. aus Küche, Bad und Toilette muß gereinigt werden.

Am "Wie ?" scheiden sich die Geister !

Im ländlichen Raum stößt das ca. 100- jährige Verfahren der Schwemmkanalisation aus den Ballungsgebieten und Großstädten an seine ökonomischen Grenzen.

Die ökologischen Vorteile, welche sich aus der Sammlung und (oft kilometerweiten) Fortleitung bis zur Behandlungsstelle des kommunalen/- häuslichen Abwassers ergeben sollen, verkehren sich beim genauen Hinschauen sehr leicht in das Gegenteil

 

 

 
 

 

Regenwassernutzung

 

     
  Technologie im Umbruch - Kostenbewußtsein Motor des Fortschritts
Andreas Amft, Dortmund

Eine Regenwassernutzungsanlage nach zukünftigem Stand der Technik funktioniert automatisch, ist kompakt und so leise, dass sie sich in nahezu jedes Gebäude problemlos integrieren lässt. Sie ist aber auch richtig dimensioniert, um das Waschmaschinen- Toiletten- und Gießwasser für eine Familie ebenso zuverlässig zu liefern wie das Wasser bedarfsgerecht einer Autowaschstraße oder einer sonstigen industriellen Anwendung zuzuführen

 

 
 

 

     
 

Regenwassernutzungsanlagen - Was ist das?
Wie funktioniert es?

Peter H. Roth, Herzberg am Harz

In Deutschland wurden in den neunziger Jahren mehrere hunderttausend Regenwassernutzungsanlagen errichtet. Die Anlagenkomponenten wurden dabei stetig verbessert, so daß die Regenwassernutzung als eine fortschrittliche, ökologische und dauerhaft betriebssichere An-lagentechnik allgemein anerkannt wird. Somit hat sich die Regenwassernutzung zu einem wichtigen Baustein einer nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung entwickelt. Damit potentielle Bauherren bezüglich der Planung und Ausführung einer Regenwassernutzungsanlage nicht »im Regen stehen«, werden im vorliegenden Text die wichtigsten Aspekte rund um eine Regenwassernutzungsanlage aufgezeigt

     
 

 

Solarenergie

 

     
 

Nutzung der Sonnenenergie im privaten und landwirtschaftlichen Haushalt
Andreas Gnoss, Norbert Weißgräber, Oldenburg

Die Sonne scheint in unseren Breitengraden mit einer Leistung von ca. 1000 kWh pro Jahr auf jeden Quadratmeter der Erde. Eine Energie, die zur Erwärmung unseres Brauchwassers und evtl. sogar zur Unterstützung der Heizung in der Übergangszeit genutzt werden kann.

     
 
     
 

Was ist und was kann Photovoltaik?
Lutz Schadeck, Sittensen

"Photo" bedeutet Licht und kommt aus dem griechischen. Jedem sind sicherlich aus Licht gezeichnete Bilder ein Begriff, besser bekannt als Photographie. "Volta" war ein italienischer Physiker (1745-1827). Zu seinen Ehren wurde die Maßeinheit für Spannung nach ihm benannt (230 Volt, 12 Volt etc.). Nun erklärt sich der Begriff eigentlich schon von selbst - Photovoltaik ist die Technik, die aus Licht (vorzugsweise Sonnenlicht) elektrische Spannung und Strom erzeugt.

     
 
     
 

Das Solarmobil - Ein Plädoyer für ein alternatives Auto?
Michael Püschel, Bötersen

Es ist schon erstaunlich, wie gedankenlos wir unser "hochmodernes" Kraftfahrzeug im Alltag einsetzen. Selbst bei schönstem Sonnenschein werden unüberlegt Fahrten und Besorgungen mit dem Auto erledigt, die teilweise unter 500 m liegen! Bei diesen Kurzstrecken werden Unmengen an Schadstoffen in Form von NoX, So2 und natürlich auch CO2 an die Umwelt abgegeben. Der Automotor dankt übrigens diese Verhaltensweise mit einer wesentlich kürzeren Lebensdauer, da die Betriebstemperatur auf Kurzstrecken nicht erreicht wird. Es geht hier nicht um die Fahrt zur Arbeitsstelle, die für den Lebensunterhalt nötig ist. Es geht vielmehr um den zweckmäßigen und sinnvollen Umgang mit dem Auto. Viele Zweit- oder sogar Drittwagen werden fast ausschließlich für Kurzstrecken angeschafft. Diese Fahrzeuge stehen zu 99 % ungenutzt herum. Mit jeder Autofahrt produzieren wir das Treibhausgas CO2 und erwärmen damit die Atmosphäre. Mit jeder unnötigen Kurzstreckenfahrt sorgen wir für immer katastrophalere klimatische Bedingungen.

 

     
 

Band 2 der Buchreihe
„Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“
Michael Christian Medenbach (Hrsg.)
136 Seiten
100 s/w-Abbildungen
5 Tabellen
Das Buch hat das Großformat:
21 cm Breite x 29,5 cm Höhe
ISBN: 3-935781-00-8 –
Der Ladenpreis beträgt EUR 12,66
(D).




 

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