Als Klimawandel bzw. globale Erwärmung bezeichnet man den Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere in den vergangenen Jahrzehnten sowie auch die zukünftig erwartete Erwärmung.
Die Ursache für den Klimawandel ist unsere heutige Energieversorgung, die überwiegend auf fossilen Energieträgen wie Erdöl, Erdgas, Stein- oder Braunkohle basiert. Durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und durch die weltumfassende Entwaldung wird CO2 in der Luft angereichert, das in erster Linie neben anderen Treibhausgasen wie z.B. Methan für die globale Erwärmung verantwortlich ist.
Die Auswirkungen des Klimawandels kann man u.a. an folgenden Beobachtungen sehen:
- Erwärmung der Erdoberfläche
- die Häufigkeit heftiger Niederschläge hat weltweit zugenommen
- weltweit schrumpfen die Gletscher
- die Eisschilde auf Grönland und der Antarktis schmelzen und brechen ins Meer
- der Meeresspiegel ist im 20. Jahrhundert um 17cm angestiegen
Weitere Veränderungen durch den Klimawandel werden sein:
- globale Erwärmung zwischen 1,8°C und 4°C, am stärksten im Norden (Nordpol und weitläufige Umgebung) zwischen 2090 und 2100
- Erhöhung des Meeresspiegels um 18-38cm (niedrigstes Szenario) und 26-59cm (höchstes Szenario)
- weiterer Anstieg des Meeresspiegels
- das Grönlandeis wird bei dauerhafter Erwärmung über 3°C vollständig schmelzen, daraus entspricht dann einem Meeresspiegelanstieg um sieben Meter!
- Erhöhung der Niederschläge in den höheren Breiten und gleichzeitige Verringerung der Niederschläge in den Tropen, Subtropen und im Mittelmeerraum