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Inhalt - Band 1
„Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“ |
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Agenda 21 + Zukunftsvorsorge
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Erneuerbare Energien in Niedersachsen unter besonderer Berücksichtigung von Biomasse
Rainer Kottkamp, Hannover
Im Jahr 1997 fand in Niedersachsen, initiiert durch das Niedersächsische Umweltministerium, der Runde Tisch "AGENDA 21 in Niedersachsen" statt. In verschiedenen Arbeitskreisen wurden Klimaschutzmaßnahmen konsentuell empfohlen, wobei insgesamt 150 Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, den Kirchen, den Gewerkschaften, den Kammern, den Umweltverbänden, den Kommunen und der Landesregierung Niedersachsens in sieben handlungsfeldbezogenen Arbeitskreisen gemeinsam Handlungsempfehlungen entwickelten |
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Biomassenutzung in der dänischen Energiepolitik
Claus Mahrt-Thomsen, Redderbek
Obwohl die dänische Landwirtschaft nur noch 5 % der Arbeitskräfte bindet, ist sie nach Maschinen der zweitgrößte Exportfaktor. Mit 69 % ist die größte Zahl der Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich zu finden, wobei neben der hohen sozialen Versorgung besonders die vorbildliche Ausstattung der kommunalen Beratung ins Auge fällt (z.B. in der Tourismus- wie auch in der Energieberatung) |
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Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen
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Agrarenergie - der Landwirt als Energiewirt
Max Winkler
Regenerative Energie hat eine relativ niedrige Flächendichte und ist daher naturgemäß an die Fläche gebunden. Ebenso ist es sinnvoll, die Entsorgung der bioorganischen Abfälle (ca. 8 Mio Mg/a in Deutschland) in Kombination mit der Bewirtschaftung der Fläche (Landwirtschaft) und Energiegewinn (Landwirt als Energiewirt) zu organisieren. Schließlich soll der Bauer nicht zum billigen Endabnehmer eines von ihm nicht mehr beeinflußbaren Endsubstrates der Biomüllentsorgung benutzt werden.
Ich bin vielmehr der Meinung, er soll aktiv als ,,Entsorgungswirt" für bioorganische Reststoffe an der Sortierung, Schadstoffkontrolle und Energie- bzw. Qualitätsdüngerbereitung beteiligt sein und an der Wertschöpfung aus der Entsorgungsgebühr hauptsächlich partizipieren. |
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Landwirtschaft und Energiegewinnung
Thomas Beckers
Die Landwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland ist heute nicht mehr mit der Landwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg zu vergleichen. Mit dem Fortschritt ändern sich Arbeitsmittel und die Produktionsmethoden. Moderne Maschinen ersetzen zunehmend den Personalbedarf in der Landwirtschaft und moderne Zuchtergebnisse erhöhen den Ertrag pro Einheit. Die Landwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland gehört zu einer der modernsten in der Welt. |
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Der Elsbett-Motor - ein Pflanzenölmotor für die Naturwirtschaft
Alexander Noack
Unter den heute praktisch verfügbaren ist die Ölpflanze die am effizientesten arbeitende Solarzelle. Ganz nebenbei hat diese - im Gegensatz zur heutigen Wissenschaft - auf geradezu geniale Weise auch das Energiespeicherproblem in Form des ölgetränkten Samenkorns gelöst.
Schon vor Tausenden von Jahren haben die Menschen erkannt, daß es notwendig ist, Getreide, Reis oder andere Früchte vorsorglich anzubauen, um sich im kommenden Jahr ausreichend mit Lebensmitteln versorgen zu können. Die gleiche Vorsorge kann heute in vielen Lebensbereichen beobachtet werden, denn sie stellt letztendlich eine wichtige Grundlage für das Fortbestehen der menschlichen Zivilisation dar. |
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Motorkraft aus der Sonne
Gerd Legien
Heute erkennen wir, daß das scheinbar unbegrenzte technische Wachstum an seine letzten Grenzen stößt und durch eine gravierende Umweltproblematik gekennzeichnet ist. Wir müssen den Fragen des Umwelt- und Lebensschutzes eine viel größere Aufmerksamkeit entgegenbringen |
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Biogas
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Biogasanlagen im landwirtschaftlichen Betrieb
Hans-Christian Henze
Wege zu einer Biogasanlage
Informationsquellen:
- Lehrfahrten des Fachverbandes Biogas
- Baukurs, z.B. in Aulendorf
- Informationsveranstaltungen - Gibt es fast jeden Monat! Sehr gute Infoquellen sind die Erfahrungen der Berufskollegen.
- Fundiertes Material des Fachverbandes Biogas e.V. als größtem europäischem Biogasverband
- Vorhandene Anlagen
- Es gibt fast 400 (!) Vereine: Fachverband Biogas e.V. in der Bauernschule Hohenlohe, Förderkreis Biogas, lokale Vereine in fast allen Bundesländern, z.B. "Biogasguppe Niedersachsen" mit ihrem Sprecher Harm Grobrügge in Westervesede bei Scheeßel bzw. regional "Biogasgruppe Nord" um Bremervörde mit ihrem Sprecher Herbert Steffens aus Bremervörde-Ebersdorf.
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Dezentrale Bioabfallverwertung in Niedersachsen
Christoph Martens, Rockstedt
In Niedersachen leben etwa 7,1 Mio Menschen. Die Bürger Niedersachsens produzieren allein in ihren Haushalten und Gärten eine Bioabfallmenge von über 1 Mio. Tonnen. In den letzten Jahrzehnten wurden diese organischen Reststoffe zusammen mit dem übrigen Müll hauptsächlich auf Deponien abgelagert oder in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Sinnvolle Bioabfallverwertung fand nicht statt |
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Planung einer Biogasanlage
Johannes Gehlenborg, Wardenbug
Die Nutzung erneuerbarer Energie, unter anderem auch Biogas, hilft die Vorräte an atomaren und fossilen Energieträgern zu schonen bzw. effizienter einzusetzen. Der Einsatz herkömmlicher Energieträger erhöht die Risiken für Umwelt und Klima durch den Treibhauseffekt. Daß erneuerbare Energien einen Aufschwung in unserer Gesellschaft verzeichnen, zeigt sich auch dadurch, daß Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf einer Jubiläumsveranstaltung eines großen Energieversorgungsunternehmen vom positiven Stellenwert der erneuerbaren Energien sprach. Bei der Planung einer Biogasanlage steht die Schonung herkömmlicher Energieträger und die Wahrung natürlicher Kreisläufe im Vordergrund. |
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Band 1
„Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“
55 Seiten
26 schwarz/weiße
Abbildungen,
6 Tabellen
im Großformat
21 cm Breite und 29,5 cm Höhe
ISBN 3935781032
EUR 10,13 (D)
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Biogas
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Biogas: Eine Landwirtschaft im Dunkeln
Ulrich Jochimsen, Flensburg
Nach den Erfolgen der Windenergie, steht die Biogastechnologie zur Einführung bereit, kann angesichts der bevorstehenden EU-Erweiterung Wichtiges leisten:
- zur Absicherung tragfähiger Technologien in strukturschwachen Räumen;
- zur Sicherung qualifizierter Beschäftigung auf dem Lande;
- gegen die Perspektivlosigkeit der Landjugend.
Die Technologie der Biogasanlagen macht grundsätzlich keine Probleme, wie jüngste Erfahrungen in Bremervörde und Soltau zeigen. Entscheidend ist die Mobilisierung der Landwirte, sowie der Wissens- und Technologietransfer. Es gelten hier die gleichen Bedingungen wie bei jeder anderen biologischen Produktion der Landwirtschaft: professionelle Handhabe ist eine Bedingung für gute Betriebsergebnisse. |
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Biogas - Potentiale, derzeitige Nutzung und Hemmnisse in Deutschland
Michael Köttner
Wird organisches Material unter anaeroben Bedingungen, d.h. unter Ausschluß von Luft gelagert, beginnt ein mikrobieller Abbauprozess, bei welchem Biogas entsteht. Der Prozeß der anaeroben Vergärung läuft optimal ab bei Temperaturen von 25 bis 38°C (mesophiler Bereich), aber auch, jedoch mit steigender Temperatur instabiler, bis zu 55 °C im thermophilen Bereich. Das sich bildende Gas besteht dann zu 55 bis 70% aus Methan. Der Rest ist CO2, 0,01 - 0,4 % Schwefelwasserstoff und Spurengase. Damit entspricht der Heizwert pro m3 Biogas je nach Methangehalt rund 0,6 l Heizöl oder 6,36 kW/h. Daraus lassen sich je nach Wirkungsgrad des Verstromungsaggregates bis zu 2 kW/h Strom erzeugen. |
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Biogas - neue Methoden sichern die Wirtschaftlichkeit
Markus Ott
Die Gasqualität wird inzwischen zu einem immer wichtigeren Kriterium beim Betrieb von Biogasanlagen. Die Kenntnis des Schwefelwasserstoff-(H2S)-Gehalts ermöglicht dem Betreiber, die Entschwefelung zu kontrollieren, und vermeidet so Schäden am BHKW. Im gleichen Maße kann der Methan-(CH4)-Gehalt im Biogas wertvolle Informationen über den Zustand des Gärprozesses geben, was zum Beispiel das "Umkippen" eines Fermenters verhindern kann. Es empfiehlt sich also, im Betrieb fortlaufend beide Gasbestandteile zu erfassen und zu dokumentieren. Entsprechende Meßgeräte, speziell für Biogasanlagen, sind bereits auf dem Markt. |
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Gesetzliche Rahmenbedingungen + Energiemarkt
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Energienovelle in Kraft
R. David
Seit dem 29. April 1998 ist die neue Energierechtsreform in Kraft. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für einen Wettbewerb bei den leitungsgebundenen Energieträgern Strom und Gas geschaffen und die Vorgabe der EU-Stromrichtlinien umgesetzt.
Das Gesetz besteht aus insgesamt fünf Artikeln. Der erste ersetzt die bisher geltende Fassung des Energiewirtschaftsgesetzes. Er beseitigt die geschlossenen Versorgungsgebiete und andere Hemmnisse, die einem Wettbewerb bei den leitungsgebundenen Energieträgern Strom entgegenstanden.
Theoretisch kann ab sofort jeder Kunde seinen Elektrizitätslieferanten frei wählen - und das sogar EU-weit. Ausgeschlossen werden können nur Erzeuger aus solchen EU-Staaten, die deutschen Versorgern nicht gleiche Chancen einräumen. |
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Windenergie |
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Windenergie im Verbund mit anderen erneuerbaren Energien
Heinrich Bartelt, Osnabrück
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) hält es aus Gründen der Umwelt-, Energie-, Technologie-, Beschäftigungs- und Landwirtschaftspolitik für notwendig, den Ausbau der Nutzung der erneuerbaren Energiequellen verstärkt voranzutreiben. Langfristig ist eine vollständige Deckung des gesamten Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen nicht nur technisch möglich, sondern zum Ende des nächsten Jahrhunderts letztlich unausweichlich aufgrund der Erschöpfung der konventionellen Energieträger. |
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Frischer Wind im Osten
Ulrich Jochimsen, Potsdam
Wer auf der Autobahn Hamburg-Berlin fährt, wundert sich. Plötzlich, auf halbem Wege, tauchen viele Windmühlen links und rechts der Fahrbahn auf. Wer öfter fährt, merkt, es werden immer mehr, verschiedene Typen, große und kleine. Was ist hier los? Ist hier der Wind besonders stark? Lohnt es sich nur hier Windmühlen auf dem Acker zu pflanzen?
Die Prignitzer sind stolz über ihre Vorreiterrolle bei der Nutzung alternativer Energien. Die Windkraftnutzung ist eine umweltschonende Methode zur Stromerzeugung, die so mancher Gemeinde, die weder über viel Gewerbe noch andere Reichtümer verfügt, hier eine langfristige Einnahmequelle sieht. Für 14 Windkraftanlagen bekommt die Gemeinde jährlich 21.000 DM.
Deswegen wundert sich niemand, daß der Verein ENERGIE DEZENT e.V. mit Sitz in Pritzwalk im Jahre 1995 in Wien mit dem internationalen Europäischen Solarpreis ausgezeichnet wurde. Als erste und einzige aus den neuen Bundesländern konnte der Verein die hohe Auszeichnung im Empfang nehmen; nur vier Jahre nach seiner Gründung. |
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Band 1 der Buchreihe
„Erneuerbare Energie in der Land(wirt)schaft“
Michael Christian Medenbach (Hrsg.)
56 Seiten,
26 s/w-Abbildungen
6 Tabellen
Das Buch hat das Großformat:
210 mm Breite x 297 mm Höhe
ISBN: 3-935781-03-2 –
Der Ladenpreis beträgt EUR 10,13 (D). |

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