Die Geothermie bzw. Erdwärme zählt zu den erneuerbaren Energien und bezeichnet die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme.
Dabei entstammt die Geothermie zum Teil (ca. 30-50%) aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, zum anderen Teil (etwa 50 – 70%) aus radioaktiven Zerfallsprozessen, die in der Erdkruste seit Jahrmillionen Erdwärme erzeugt haben und immer noch erzeugen. Nah an der Erdoberfläche entstammt die Geothermie auch aus der Sonneneinstrahlung und aus dem Wärmekontakt mit der Luft.
Geothermie kann als Energiequelle direkt zur Wärmeerzeugung genutzt werden oder nach Umwandlung in einem Geothermiekraftwerk zur Stromerzeugung.
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